Chaco: Bockswiese 

Bevor Sie im Bereich Immobilien in Paraguay Ihre Unterschrift leisten, sollten Sie sich zu Ihrer eigenen Sicherheit wenden an:
Deutsche und Schweizerische Schutzgemeinschaft für Auslandsgrundbesitz e.V.
Postfach 20 13 50; DE-79753 Waldshut-Tiengen
www.schutzgemeinschaft-ev.de

Beachten Sie bitte "Hinweise" und "Haftungsausschluß" im Impressum.
 


  
Das Bild des Verkäufers:

Das Bild des Gebäudes, in dem das Büro des Verkäufers zu finden ist:

  


Skizze von Mariscal Estigarribia und westlichem Umland.
Die Koordinaten sind:
22° 01' 54.39" S
61° 01' 25.68" W.


Skizze von von Rosaleda und Bockswiese.
Die Koordinaten sind:
22° 02' 36.50" S
60° 50' 35.85" W.


Skizze der Bockswiese.
Die Koordinaten sind:
22° 02' 49.53" S
60° 53' 37.69" W.
  
Die obigen Skizzen können Sie als Satelliten-Aufnahmen (und von Ihrem Wohnort!) im Internet über Google Earth kostenlos runterladen und sich selbst davon überzeugen. Also bezahlen Sie für solche Aufnahmen keine TEURO 100,00.

Was ist zu sehen auf den Satelliten-Bildern von der Bockswiese? Buschstraßen (grob gerodet) und das gerodete "Dorfzentrum", aber weder gerodete Flächen noch Häuser von Bewohnern. Angeblich sollen schon mehrere Häuser dort stehen, auch ein "Musterhaus", aber zu sehen ist nichts.

Fotos vom Verfasser.

Auch hier könnte sich der Traum so vieler Aussteiger, Auswanderer usw. erfüllen! Die Bockswiese wird als "Öko-Dorf" bezeichnet! Wenn, ja, wenn nicht ...

Die Grundbucheintragung zog sich hin und hin und hin - seit Frühjahr 2003. Warum? Mal war es die neue Regierung, die mit dem frischen Besen, sprich Gesetze, kehrt, mal war es der nichtbezahlte(?) Landvermesser, dann hatten wieder die bösen Beamten (die nur ihre Pflicht tun und deshalb völlig unschuldig sind!) der zuständigen Stadtverwaltung Schuld.

Und das "Dorfzentrum", erbaut von den "Dorfanteilen"? Bis jetzt steht da gar nichts. Auch hier also die Große Leere!
Hier muß von Anfang an die Frage nach dem Verbleib der Gelder der "Dorfanteile" gestellt werden. Werden die von den Käufern eingezahlten "Dorfanteile" zweckgebunden verwendet und kaufmännisch korrekt verwaltet, wie es sein sollte und vorauszusetzen ist, oder ...? Wenn nicht, ist der Ärger vorprogrammiert!

Die Grundstücke werden vom Verkäufer

zu extrem überteuerten Preisen verkauft!

Da Vertrieb und "Betreuung" der Bockswiese wie bei Rosaleda ebenfalls bei

liegen, kann ebenfalls behauptet werden:

Das
"Projekt Bockswiese"
ist gestorben

- bevor es Gelegenheit hatte Form anzunehmen! Das muß leider klar gesehen und deutlich gesagt werden.

Wie sollte es auch anders sein - die Betreiber haben zwar ihre Köpfe voller Flausen (die "Hängenden Gärten" der Bockswiese), sind aber offensichtlich unfähig, ein derartiges, im Grunde positiv zu bewertendes Projekt durchzuziehen. Wer den Mut hat, sich in Rosaleda bzw. Bockswiese niederzulassen, der handelt sich auf Lebenszeit kostenaufwendigen Ärger ein.

Übrigens, die Preise für die vom Verkäufer

angebotenen Häuser sind ebenfalls überteuert, ungefähr das dreifache, zudem nicht Chaco-gerecht.

Der Verkäufer "vergißt" auch zu erwähnen, daß die Picada 500, an der die Bockswiese (und auch Rosaleda) liegt, Schauplatz der alljährlichen "Trans-Chaco-Ralley" ist. Das scheint mir nicht gerade ein unwichtiger Punkt zu sein für die Anwohner und mögliche Interessenten, obwohl das jeweilige Dorfzentrum ca. 2 km Luftlinie von der Picada entfernt ist.

Wichtig scheint auch zu sein, daß nach Ansicht einiger Personen der Chaco sich allmächlich in eine Wüste verwandelt. Informationen zu diesem Thema wären für alle Beteiligten sicher von Interesse und hilfreich bei Entscheidungen. Der Chaco war früher eine Lagune, deshalb ist der Boden salzig (Ziegel!), das Wasser bis in ca. 140 m Tiefe ist ebenfalls salzig und bestenfalls als Viehwasser zu gebrauchen. Bevor Sie dieses Wasser nutzen, sollten Sie es überprüfen lassen. Sollte etwas dran sein an der Umwandlung des Chaco in eine Wüste (das vierte Jahr Dürre in Folge weist immerhin in diese Richtung, ebenso ist der Chaco auch keine undurchdringliche "Grüne Hölle" mehr, eher "angegrautes Buschland" - hervorgerufen durch Wassermangel bzw. Übersalzung?), dann müßten die Preise für die Grundstücke bald in den Keller fallen.

"Vergessen" wird auch zu erwähnen, daß die Behörde für die Aufenthaltsgenehmigung in diesem Bereich
- mindestens 20 Hektar und
- einen (Wiederverkaufs-)Wert von mindestens USD 5.000,00
verlangt.
Unter diesen Gesichtspunkten sind die Miniparzellen (ab 0,7 Hektar) und einem (Wiederverkaufs-)Wert von höchstens USD 50,00 NICHTS wert! Sie haben Liebhaber-Charakter! Oder anders ausgedrückt: die Parzellen der Bockswiese sind nichts anderes als wertloses Monopoly-Spielmaterial!

 

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