Hier können Sie folgende Dateien runterladen:

"Hamer - Einführung"
(PDF, 522 kB)

"Hamer - Teil 1"
(PDF, 1.966 kB)

"Hamer - Teil 2"
(PDF, 236 kB)

"Hamer - Teil 3"
(PDF, 1.124 kB)

  

es wird ausdrücklich verwiesen auf Hinweise/Haftungsausschluß im Impressum

Neue Medizin
- von Dr. Hamer

Das Verständnis von Krankheit und Heilung hat vor allem im 20. Jahrhundert radikale Veränderungen erfahren, wobei statt einer verstehenden bloß eine auf die Beschreibung reduzierte "Durch-Schau" (Diagnostik) mit unzähligen Detailkenntnissen und Arbeitshypothesen zusammengetragen wurde. Wenn es aber am Verstehen jener Erscheinungen mangelt, was kann als Therapie überhaupt zustande gebracht und bewirkt werden? Worin soll sich Vertrauen in ein so gegebenes Un-Verständnis begründen?
Allein auf der biologischen Ebene - und somit fern von weltanschaulichen, religiösen oder sonstigen Prämissen - den Ablauf von Krankheit und Heilung zu erfassen und in den dazugehörigen Kontext einzuordnen, ist der erste, allerdings gewaltige Schritt, der zu einer fruchtbaren Anschauung darüber führen kann und den Weg einer "anti-biotischen", "immun-suppressiven" Ersatzteillager-Pragmatismus beschwörenden Medizin verläßt.
Dieser grandiose Erkenntnisgewinn ist durch die Neue Medizin inzwischen verfügbar! Lediglich durch Druck der herrschenden Medizin als Staatsmedizin und durch ihre Mediensuggestion als Staatsreligion wird es für Patienten wie für Therapeuten schwer, an den Früchten der Neuen Medizin in aller Konsequenz für sich teilzuhaben. Die dadurch hervorgerufene Isolation während einer Krankheitsphase bedeutet für den Patienten einen im Extremfall ungangbaren Weg.
Deshalb ist die Beschäftigung mit der Neuen Medizin eine Aufgabe in gesunden Zeiten, bevor vermeintliche Notwendigkeiten eingeleitet werden! Aufgrund des Verstehens, das die Neue Medizin bewirkt, können Folgekonflikte vermieden und Symptome, die konventionell für schlecht und als zu bekämpfende angesehen werden, anders verstanden werden.
Gleichzeitig mit dieser Erkenntnis wird aber der Patient zum Urheber und Eigenverantwortlichen auch im Zustand seiner Krankheit, was ihn aus der überholten Abhängigkeit von Personen ("Autoritäten") und dem Fatalismus eigendynamischer Genprozesse herauslöst. So verhilft die rein biologische Verstehensweise zur freien Selbstbestimmung einer auch in der Erkrankung mündigen Persönlichkeit.
Hamers bahnbrechende Leistung möchte zu der Aussage verleiten, er sei einer der wenigen ganz Großen, die ihrer Zeit weit voraus sind. Doch das stimmt nicht. Er ist einer der wenigen ganz Großen, die ihre eigene Zeit begriffen haben. Seine ihn wach rüttelnden Erlebnisse fielen genau in die Zeit, wo es dem Mediziner technisch erstmals möglich war, in den Kopf der Patienten zu schauen. Hamer tat dies in der festen Zuversicht, dort entscheidende Aufschlüsse über den Zeitpunkt von Erkrankung und Gesundung zu finden, die in dieser Schaltzentrale des Menschen Spuren hinterlassen haben müssen. Und er wurde fündig.
Weit wichtiger aber, er scheute Mühe und Arbeit nicht, die Folgerungen darauf für die gesamte Medizin zu ziehen. Seine neue Sicht der Medizin entzog dem eingefahrenen Räderwerk von Medizin und Pharmazie an vielen Punkten ihre erkenntnistheoretischen Grundlagen. Hass und Häme, die ihn überall verfolgten, waren nur die Trommeln der Begleitmusik, die weit über alle Lande verkündeten: Wer medizinisch "unheilbar" ist, braucht noch lange nicht zu sterben.
Hamer hat Ivan Illichs Träume einer entmedikalisierten Welt ihrer Verwirklichung ein gutes Stück näher gerückt. Die neue Botschaft lautet: Sterben müssen wir früher oder später alle, aber es ist in vielen Fällen sinnlos, dies in dramatischer Weise auf der Folterbank der Intensivstation zu tun. Hamer hat den Betroffenen aufgezeigt, daß wir erst lernen müssen, unser Leben zu meistern, bevor wir ans Sterben denken. Denn die meisten Erkrankungen beruhen darauf, daß wir einen Augenblick lang dem Leben nicht gewachsen waren. Darum heißt es nicht länger, einfach darauf los zu leben und sich wie der Stier in der Stierkampf-Arena von den Pfeilen und Lanzen der Konsumgifte und gnadenlosen Lieblosigkeit der Umwelt zugrunde richten zu lassen, sondern die eigene Verantwortung im Leben zu erkennen: Wir gehören nicht auf die Stierkampf-Arena!
Schon viele haben Sinn in bestimmten Erkrankungen vermutet, aber Hamer ist der erste, der diese Annahmen erkennbar und nachvollziehbar begründet hat. Und bei Hamer ist das nicht Spekulation, sondern wird auf biologisch-organische Grundlagen gestellt. Wenn wir als Menschen versagen und erkranken, muß unser Leib sich selbst zu helfen wissen. Und das tut er im Krankheitsgeschehen.
Die Erkenntnis von zweierlei völlig unterschiedlichen Arten von Beschwerden: denen der Erkrankung und denen der Gesundung, hat Licht und Ordnung in den Wust medizinischen Faktenwissens gebracht. Dem Verständnis des Aufbaus des Gehirns, das schon in den allerersten Anfängen der Leibesfrucht im ektodermalen Keimblatt seine wachstumslenkende Wirkung entfaltet, kommt dabei entscheidende Bedeutung zu.
In der Sicht der Neuen Medizin ist das Gehirn der Megachip unseres "Computers". Unser Gemüt ist es, das diesen Computer programmiert. Die verschiedenen Leibesgewebe sind nur der Bildschirm, der anzeigt, wie es um uns bestellt ist. Gemüt, Denken und Bewußtsein, Einsicht und Erkenntnis, sind der Schlüssel zu Krankheit und Gesundheit.

 nach oben