Musterbeispiele für die
Verhunzung der Deutschen Sprache
durch antideutsche Firmen und Kräfte
"Xmas" statt Weihnachten?
Im Zuge der Zerstörung der Kulturvölker-Identität bemühen sich Drahtzieher psychologischer Kriegsführung, immer mehr US-Ausdrücke in unsere Sprache einzuführen, leider mit Erfolg. Der neueste "Hit" in dieser Richtung ist das Bemühen der Werbewirtschaft, den deutschen Ausdruck "Weihnachten" durch "Christmas" und, gleich noch einen Schritt weiter, durch "Xmas" zu ersetzen.
In USA und Großbritannien haben bestimmte Geschäftsleute, für die das Wort "Christ", auch in Zusammensetzungen, ein Ärgernis ist, schon seit vielen Jahrzehnten das Wort "Christmas" durch "Xmas" weitgehend ersetzt, ohne daß die christliche Hammelherde protestierte - vermutlich haben Millionen das gar nicht bemerkt. Soll das jetzt auch bei uns so kommen?
Mein 14-jähriger Sohn erinnerte mich in diesem Zusammenhang an die im britisch-amerikanischen Sprachraum übliche Ersetzung des Wortes "Röntgen-Strahlen" durch das Wort "X-Rays", also "X-Strahlen", um nicht an die Leistung eines Deutschen erinnern zu müssen. Die Tastsache, daß für Drahtzieher der Völkerzerstörung der Name "Christus" ein ebenso großes Ärgernis ist wie deutsche Namen, zeigt wichtige Zusammenhänge auf.
ein Leserbrief aus "National Zeitung", 23. Dezember 2005, Seite 8
Sprachpanscher des Jahres
Frankfurter Museums-Direktor "ausgezeichnet"

Dortmund (dpa) - Der Direktor des Frankfurter Städel-Museums, Prof. Herbert Beck, ist vom Verein Deutsche Sprache (VDS) zum "Sprachpanscher des Jahres" gewählt worden. Der Verein kritisiert mit dem Titel seit mehreren Jahren die seiner Ansicht nach überflüssige Verwendung englischer Begriffe in Deutschland.
Prof. Herbert Beck wurde zum "Sprachpanscher des Jahres" gekürt.
Der Ausgezeichnete lade ein zu "Unfinished Print" und "Art after Work" mit anschließendem "Get-together" inklusive "Member's Night" in der "Holbein's Lounge", erklärte der VDS-Vorsitzende Prof. Walter Krämer am Mittwoch in Dortmund. Er habe nichts dagegen, dass Beck mit seinen ausländischen Besuchern Englisch spreche. "Aber warum redet er denn nicht mit seinen deutschen Kunden Deutsch?", meinte Krämer.
Für den Titel nominiert waren auch der Vorsitzende des Evangelischen Jugendwerks Württemberg, Harald Alber, und Jürgen Werth, Direktor des Evangeliums-Rundfunks sowie das ADAC-Magazin "young driver".
Mit dem Titel "Sprachpanscher des Jahres" werden jährlich Personen oder Einrichtungen betitelt, die nach Meinung des VDS "die deutsche Sprache und Kultur mit überflüssigen Imponier-Anglizismen misshandelt haben". Im vergangenen Jahr ging der Preis an den ZDF-Intendanten Markus Schächter wegen zahlreicher englisch betitelter ZDF-Sendungen. Der Verein hat nach eigenen Angaben 25.000 Mitglieder in mehr als 95 Ländern der Welt.
(Internet: www.vds-ev.de)
Die haben sie doch nicht mehr alle!
Plemplem-Sprache bei der Telekom

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Mit derlei beklopptem Kauderwelsch behelligen die immer noch teilweise verstaatlichte, also sozusagen volkseigene Telekom und ihre Tochter T-Mobile die deutsche Fernsprechkundennation. Selbst das Beiziehen eines armdicken Englisch-Wörterbuchs hilft nicht weiter, handelt es sich doch oft um darin gar nicht verzeichnete Neuschöpfungen oder um auch Engländern oder Nordamerikanern unverständliche Zusammensetzungen, wahre Ungeheuer aus den Werkstätten durchgeknallter Dr. Frankensteine der Sprachverhunzung.
Der zum Gipfel getriebene T-Schwachsinn ist nun sogar der gelegentlich ihrerseits mit "Engleutsch" zugekleisterten Münchner "tz" auf die Nerven gegangen. Unter der Schagzeile "Telekom versteht die eigene Sprache nicht" berichtet das Blatt: "Ein Test der tz ergab jetzt: Selbst die Kundenberater der Unternehmen verstehen den Sprach-Wirrwarr nicht mehr." Bezeichnende Stellungnahme einer T-Mitarbeiterin: "So ganz kapiere ich das mit unseren englischen Begriffen auch nicht alles." Eine andere sagt: "Dieser Mischmasch macht mich hier noch ganz irre."
Zur Rechtfertigung der entsetzlichen Wortpampe erklärt Telekom-Pressesprecher Walter Genz: "Wir brauchen unverwechselbare Begriffe für unsere Produkte, und das geht am besten auf Englisch." Was hat der Mann eigentlich da, wo sich normalerweise im Schrank die Tassen befinden?
So geht es denn bei den T-Boys & Girls munter weiter auf Plemplem-Deutsch:
... XXX local - Speedfreaks - Switch & Profit - PhoneTime - XtraPac-Prepaid - MessageTime - T-Mobile-Newsline - CashMemory - Xtra Roaming - Call by Call
R. St.
entnommen aus "National Zeitung", 26. August 2005, Seite 3

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