Geschichte von Paraguay
- die Zeit der Spanier

  

Fotos vom Verfasser.

Die ersten Spanier betraten 1524 das Land. Elf spanische Schiffe mit 2.500 Soldaten landeten unter Führung des Seefahrers Diego de Solís am Ufer des Rio Paraguay. Alejo Garciá, ein Mitglied der Expedition von Solís, war der erste Europäer, der Paraguay durchstreifte. Als Anführer eines Feldzuges nordwestlich durch den Chaco war er 1525 auf der Suche nach Gold, nach "Eldorado". Solís war jedes Mittel recht. Gegen die Inkas brach er einen Krieg vom Zaun, bei dem ihm sogar 2.000 Guaraní-Indianer (Guaraní = Krieger) unterstützten. Ohne am Fluß Rio de la Plata Gold zu finden, zogen die Spanier am Fluß entlang weiter nach Norden, um eine Abkürzung zum peruanischen Gold und Silber zu suchen. Am 15. August 1537 war es mit der sprichwörtlichen Ruhe der Guaraní vorbei, Juan de Salazar y Espinoza gründete die Siedlung "Casa Fuerte de Nuestra Señora de la Asunción" (Festung Mariä Himmelfahrt). Die Stadt Asunción verwandelte sich zum Zentrum der spanischen Niederlasssungen im Südosten Südamerikas.

Siebzig Jahre nach der Landung der Spanier am Rio Paraguay gestattete der spanische König den Jesuiten das Missionieren der Guaraní in der Provinz Guairá. Sie errichteten ihren "Gottesstaat", der fast 160 Jahre andauerte.

Danach erfolgte eine turbulente Zeit mit Kriegen und Revolutionen. Unter José Gaspar Rodríguez Francia erlangte Paraguay 1811 seine Unabhängigkeit.
  

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