
Sajaha
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Sajaha" herunterladen (RTF, 77 kB). |
SAHAJA 9
8. Das dritte Bild, das ich euch heute geben will, zeigt, wie
abermals ein neuer König sich in der Ferne erhebt. Und er
ist unseres Blutes. Sein Name ist "Hoffnung". Denn
er verschließt die Quellen des Bösen. Und jedes Himmelszeichen
schenkt ihm ein Jahr; die erste Hälfte davon im Frieden
und die zweite in Krieg. Doch die Quellen des Bösen brechen
wieder auf, und sie überschütten den jungen König
mit Blut und Feuer von oben und unten und von allen Seiten. So
geht er zugrunde. Und der Name "Hoffnung" fällt
mit ihm.
9. Dann ergreift die Finsternis völlig die Macht in der
Welt. Die verblendeten Menschen opfern in dumpfen Tempeln jeglicher
unreiner Art. Schaddein (der Fürst der Schatten/des Bösen)
bestimmt die Bahnen, höhnisch herrschen seine Priester der
Lüge über die Erde.
11.
Ein ganz anderes Bild habe ich dann noch gesehen - und ich weiß
nicht zu sagen, woher dieses Bild kam; es war ferne den anderen.
Da sah ich das goldene Bildnis einer schönen Göttin.
Es war aufgestellt auf einem hohen Mast. Ich hielt es für
Ischtars Bildnis, obgleich es nicht ihr Zeichen trug.
Auf dem Sockel des Ischtar-Pfahls sah ich einen König stehen.
Und viel Volk jubelte ihm zu. Ringsrum lag eine große Stadt,
und die ganze Stadt war in Jubelstimmung. Geradeso, wie wenn
der König von Babylon zu seinem Volk eine Rede hält.
Und fast meinte ich, ein neues Babylon zu erkennen, welches da
liegt in ferner Zeit - und ich weiß nicht, ob voraus in
der Zeit oder zurück.
17. Eine helle Sonne sah ich scheinen auf die Stadt mit der goldenen
Göttin und auf das ganze Land - bis zum Meer hinauf - bis
in die Berge hinein. Und überall herrschte hohes Glück,
klang lauter Jubel. Und wie die Sonne erstrahlte, so schien auch
hell das Licht der Liebe weit und breit unter den Menschen. Nirgends
sah ich Streit, keinen Zorn hörte ich, allein Freude überall;
und von wildem Wahn keine Spur. Auf den Flüssen fuhren geschmückte
Schiffe und in den Straßen fröhliche Wagen. Und die
Wüste war in prächtigen Wäldern ergrünt.
SAJAHA 10
Es wird dann ein Licht, wie ein junger Stern, aufleuchten am
Ende des Himmels. Das ist des Wasserkrugs sich öffnender
Deckel (Anfang des Wassermann-Zeitalters).
Und ein Graus wird hereinbrechen über alle Knechte der Finsternis
und über alle ihre Helfer. All ihr Gold wird dahinschmelzen
zu schreienden Tränen - unter dem leuchtenden Strahl des
neuen Babylon. Und alle ihre Racheschwüre werden sie selbst
treffen aus dem Spiegel ihrer Bosheit.
Die Gerechten aber werden richten die Ungerechten - und werden
diese beschämen durch ihre Gnade.
Die Verklagten werden die Kläger sein; und die Heuchler
jammern an den Gluttoren ihrer Finsternis.
7. Das neue Babylon aber wird erstrahlen am Sockel des Nordberges.
Und derjenige, welcher der einsamste war, wird der neue König
von Babylon sein, der König des neuen Reiches.
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Vom Hohen Norden wird
der Dritte Sargon kommen;
unvermutet wird ER hereinbrechen
über die in Gift lebende Erdenwelt,
wird mit einem Schlage alles erschüttern
und SEINE Macht wird unbezwingbar sein.
ER wird keinen fragen,
ER wird alles wissen.
Eine Schar Aufrechter wird um IHN sein,
ihnen wird der Dritte Sargon das Licht geben,
und sie werden der Welt leuchten.
Wenn der Dritte Sargon gekommen sein wird
und die Schlachten wird geschlagen haben,
so werden jene SEINE Schwerter gewesen sein -
siegreich gegen vielfache Überzahl.
Dann wird ER, der Rächer, über den Weltkreis
gedonnert sein mit feurigen Streitwagen,
Blitze schleudernd gegen die Mächte der Finsternis,
bis sie restlos vertilgt sind.
Und die Stunde des Lichtes wird heimkehren
über die Erdenwelt.
Einsam sind die Tapferen und die Gerechten.
Doch mit ihnen ist die Gottheit.
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